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SSW-Rechner: Schwangerschaftswoche und Geburtstermin berechnen

Gib den ersten Tag deiner letzten Periode ein. Wir zeigen dir, in welcher Schwangerschaftswoche du bist und wann dein Baby ungefähr kommt.

Optional. Wenn du es nicht weißt, lass 28 stehen.

Das ist eine Schätzung zur Orientierung. Sie ersetzt nicht die Schwangerschaftsvorsorge: Sprich mit deiner Hebamme oder deiner Ärztin.

SSW-Rechner: Schwangerschaftswoche und Geburtstermin berechnen

So berechnet der SSW-Rechner deinen Geburtstermin

Der Rechner nutzt die Naegele-Regel, mit der auch deine Frauenärztin oder deine Hebamme den Termin im Mutterpass einträgt: Zum ersten Tag deiner letzten Periode werden 280 Tage, also 40 Wochen, addiert. Das ist dasselbe wie 7 Tage plus, 3 Monate minus und 1 Jahr plus. Hat deine letzte Periode zum Beispiel am 10. Januar begonnen, ist dein voraussichtlicher Geburtstermin um den 17. Oktober.

Die Regel geht von einem 28-Tage-Zyklus mit Eisprung um den 14. Tag aus. Ist dein Zyklus länger oder kürzer, verschiebt der Rechner den Termin um die Differenz (erweiterte Naegele-Regel): Bei 32 Tagen liegt er 4 Tage später, bei 25 Tagen 3 Tage früher.

Was bedeutet SSW – und warum zählt sie ab der Periode?

Die Schwangerschaftswoche (SSW) wird ab dem ersten Tag der letzten Periode gezählt, nicht ab der Befruchtung. Wenn dein Test am ersten Tag der ausgebliebenen Periode positiv ist, bist du deshalb schon etwa in der 5. SSW (4+0), obwohl der Embryo erst rund zwei Wochen alt ist.

Im Mutterpass und im Ultraschallbefund steht die Schwangerschaftswoche als Wochen + Tage, zum Beispiel 12+3: zwölf vollendete Wochen und drei Tage. Du bist dann in der 13. SSW. Der Rechner zeigt dir beides.

Was in jeder Woche passiert, liest du in unserem Schwangerschaftskalender Woche für Woche.

Die drei Trimester

  • 1. Trimester: bis 13+6. Die Zeit von Übelkeit, Müdigkeit und dem ersten großen Ultraschall.
  • 2. Trimester: 14+0 bis 27+6. Meist die angenehmste Phase, du spürst die ersten Bewegungen.
  • 3. Trimester: ab 28+0 bis zur Geburt. Dein Baby nimmt zu und du bereitest seine Ankunft vor.

Welche Beschwerden in welchem Abschnitt normal sind, erklären wir in Schwangerschaftssymptome nach Trimestern.

Warum der Geburtstermin nur ungefähr stimmt

Der errechnete Termin ist eine Schätzung. Als reif geboren gilt ein Baby zwischen 37+0 und 41+6, und nur wenige kommen genau am Stichtag. Auch der Tag der letzten Periode ist nicht immer sicher: bei unregelmäßigem Zyklus, wenn du dich nicht genau erinnerst oder wenn du direkt nach dem Absetzen der Pille oder in der Stillzeit schwanger geworden bist.

Deshalb wird beim ersten Ultraschall der Embryo vermessen. Weicht das Ergebnis deutlich ab, wird der Termin im Mutterpass korrigiert, und dann gilt dieser. Der Rechner ersetzt nicht die Vorsorge bei deiner Hebamme oder in deiner Frauenarztpraxis.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Schwangerschaft?

Etwa 40 Wochen ab der letzten Periode, also gut 9 Kalendermonate oder 10 Mondmonate. Ab 37+0 gilt dein Baby als termingerecht.

Wie berechne ich den Geburtstermin ab der Befruchtung?

Zähle 266 Tage (38 Wochen) zum Tag der Befruchtung dazu. Das ergibt denselben Termin wie die Rechnung ab der Periode, weil die Befruchtung meist etwa zwei Wochen danach stattfindet.

Wofür brauche ich den errechneten Termin?

Nach ihm richten sich die Vorsorgetermine und der Mutterschutz, der in Deutschland 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin beginnt.

Und bei einer Kinderwunschbehandlung (IVF)?

Dann rechnet deine Kinderwunschpraxis ab dem Tag des Embryotransfers und dem Alter des Embryos.

Ich weiß nicht, ob ich schwanger bin. Ab wann ist ein Test sicher?

Das erklären wir in ab wann ein Schwangerschaftstest sicher ist. Und wenn du schwanger werden möchtest, zeigt dir unser Eisprungrechner deine fruchtbaren Tage.

Die Ankunft deines Babys vorbereiten

Mit dem Termin vor Augen kannst du in Ruhe die Erstausstattung fürs Baby planen und die Kliniktasche packen, am besten bis zur 36. SSW. Und auch wenn du stillen möchtest: Viele werdende Mamas besorgen die Flasche schon vor der Geburt. Die Happymami-Flasche wird nach der Form deiner Brust gestaltet, damit dein Baby sie besser annimmt und dein Stillen nicht darunter leidet.