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Rückkehr in den Beruf und Stillen: Auswirkungen und Organisation

Rückkehr in den Beruf und Stillen: Auswirkungen und Organisation

Aktualisiert am

Geprüft von Manuel Fernández, Entbindungspfleger · Wie wir arbeiten

Stillen und Arbeiten nach der Elternzeit: Die Rückkehr in den Job und das Stillen unter einen Hut zu bringen, ist eine der größten Sorgen vieler Mütter. Stillen und Arbeit zu verbinden ist nicht immer leicht, und der Wiedereinstieg in den Beruf ist einer der häufigsten Gründe, warum stillende Mütter ihre Stillzeit früher beenden, als sie eigentlich wollten.

An der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird gearbeitet, aber es bleibt noch viel zu tun. Deshalb haben unsere Hebammen diesen Beitrag über Stillen und die Rückkehr in den Job für dich vorbereitet. Mit diesen Tipps und deiner maßgefertigten Happymami-Flasche gehst du entspannt zur Arbeit: Du weißt, dass dein Baby die Flasche ohne Probleme annimmt, und wenn du nach deinem Arbeitstag nach Hause kommst, stillst du ganz normal weiter.

Wie lange kannst du bei der Arbeit ohne Stillen auskommen?

Wie lange du deinem Baby die Brust nicht geben kannst, hängt von deinem Arbeitstag ab. Du musst deinen Körper in dieser Zeit nur mit einer Milchpumpe anregen, und zwar mit zwei Zielen. Erstens sollst du weiterhin die Milchmenge bilden, die dein Baby braucht. Zweitens vermeidest du die Beschwerden einer vollen Brust, die nicht entleert wird.

Wie oft solltest du bei der Arbeit abpumpen?

Ideal, wenn auch nicht immer möglich, ist es, so abzupumpen, wie dein Baby an einem normalen Tag trinkt. Wenn dein Baby zum Beispiel alle 3 Stunden eine Mahlzeit bekommt, bildet dein Körper die gesamte Milch, die es bei dieser Mahlzeit trinkt, und du solltest sie mit der Milchpumpe abpumpen, als wäre dein Baby bei dir.

Bedenke, dass jede Arbeit anders ist und nicht jede dir die Möglichkeit gibt, genau dann abzupumpen, wenn es an der Zeit ist. Zum Glück wird sich die Gesellschaft der Bedeutung des Stillens immer bewusster, und viele Arbeitgeber unterstützen dich dabei. In Deutschland regelt das Mutterschutzgesetz (§ 7 Abs. 2) die Stillzeit bei der Arbeit: In den ersten zwölf Monaten nach der Geburt muss dein Arbeitgeber dich auf dein Verlangen für die zum Stillen erforderliche Zeit freistellen, mindestens zweimal täglich für eine halbe Stunde oder einmal täglich für eine Stunde. Arbeitest du zusammenhängend mehr als acht Stunden, kannst du zweimal mindestens 45 Minuten verlangen oder, wenn in der Nähe keine Stillgelegenheit ist, einmal mindestens 90 Minuten. Nach § 23 Mutterschutzgesetz darf dir durch diese Freistellung kein Entgeltausfall entstehen, und du musst die Stillzeit weder vor- noch nacharbeiten.

Eine sehr interessante Möglichkeit ist eine freihändige Milchpumpe, mit der du jederzeit und überall abpumpen kannst, ohne dass es jemand merkt. Sie heißt Elvie Pump und ist eine smarte Milchpumpe, die in den BH gesteckt wird und die Milch selbstständig, bequem und leise abpumpt.

Wie viel Milch solltest du bei der Arbeit abpumpen?

Die Menge Muttermilch, die du bei der Arbeit abpumpst, hängt von deiner Stillphase und von deiner Milchmenge vor der Rückkehr in den Job ab. Als Orientierung gilt: Ideal ist es, die Brust so weit zu entleeren, wie es dein Baby bei einer normalen Mahlzeit tut.

Was brauchst du, um nach der Elternzeit weiterzustillen?

Wenn du nach der Elternzeit weiterstillen möchtest, sind die folgenden Utensilien entscheidend. Sie machen es dir leichter, dein Baby während deines Arbeitstags zu versorgen und dein Stillen zu erhalten.

  • Babyflasche: Verzichte auf Standardflaschen, denn es besteht das Risiko, dass dein Baby die Flasche nicht annimmt, und auch das Risiko, dass das Stillen verloren geht. Die beste Wahl ist deshalb eine maßgefertigte Happymami-Flasche.
  • Milchpumpe: Es gibt viele Modelle, und je nachdem, wie du sie nutzen willst, ist das eine oder das andere sinnvoll. Die passende findest du in unserem Bereich Produkte mit der Auswahl unserer Hebammen
  • Muttermilchbeutel: Darin bewahrst du die Muttermilch auf. Denk daran, dass Portionen von 50 bis 100 ml empfohlen werden. Du kannst auch jedes lebensmittelechte Gefäß mit Deckel verwenden.
  • Kühltasche: mit Kühlakkus für die Milch
  • Flaschenwärmer: Damit erwärmst du die Flasche schnell, du kannst sie aber auch in einem Topf mit Wasser erwärmen.

Wie viel Milch solltest du für dein Baby vorbereiten, während du arbeitest?

Hier kommt es auf das Alter deines Babys und auf die Art der Aufbewahrung an. Klinische Leitlinien empfehlen, den Milchvorrat in kleinen Muttermilchbeuteln anzulegen, mit 50 bis 100 ml.

Diese Empfehlung beruht darauf, dass Stillen nach Bedarf erfolgt. Auch wenn es Richtwerttabellen dafür gibt, wie viel ein Baby pro Flaschenmahlzeit trinkt, wissen wir nicht, wie viel dein Baby trinken will.

Mit Beuteln von 50 ml erwärmst du, wenn dein Baby die ersten 50 ml getrunken hat, den zweiten Beutel Muttermilch und so weiter, bis die Mahlzeit vollständig ist. So geht Muttermilch, während du arbeitest, so wenig wie möglich verloren.

Stillen und Arbeiten

Die Rückkehr an den Arbeitsplatz nach der Geburt eines Babys ist eine Zeit der Veränderung und Anpassung, besonders für Mütter, die weiterstillen möchten. Auch wenn es wie eine Herausforderung wirkt, beides zu vereinbaren, kannst du mit Planung und ein paar Anpassungen auch im Berufsleben weiterstillen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Milch abpumpen und aufbewahren, Zeiten wählen, die zu den Bedürfnissen deines Babys passen, oder dir Unterstützung am Arbeitsplatz suchen.

Dabei kommt es allerdings oft zu schwierigen Situationen, zum Beispiel wenn das Baby die Flasche nicht annimmt, während die Mutter arbeitet. Das kann Sorgen machen, denn dass das Baby gut versorgt ist, hat für die Mutter Vorrang.

Mein Baby will die Flasche nicht und ich muss arbeiten

Wenn sich das Baby gegen die Flasche wehrt, können Mütter Frust und Angst empfinden, vor allem wenn der Wiedereinstieg kurz bevorsteht. Diese Ablehnung kann verschiedene Gründe haben, etwa die Vorliebe für den direkten Kontakt beim Stillen, eine Saugverwirrung zwischen Brustwarze und Sauger oder einfach die Gewöhnung an die Veränderung.

Um damit umzugehen, kannst du verschiedene Strategien ausprobieren. Lass eine andere Person die Flasche geben, denn dein Baby verbindet dich vielleicht mit dem Stillen an der Brust. Hilfreich ist es auch, verschiedene Sauger auszuprobieren, die sich wie die Brust anfühlen, und die Flasche in ruhiger Umgebung zu geben, zu Zeiten, in denen dein Baby eher bereit ist zu trinken.

Außerdem sind Geduld und Ausdauer entscheidend. Manche Babys brauchen eine Weile, um sich daran zu gewöhnen, und jeder Versuch ist eine Chance, dass sie die Flasche nach und nach annehmen. Mit der richtigen Unterstützung und ein paar Strategien lässt sich diese Phase meistern, sodass du Stillen und Arbeit verbinden kannst, ohne dass die Ernährung deines Babys leidet.

Stillen und Arbeiten nach der Elternzeit

Frische oder eingefrorene Muttermilch für dein Baby, während du arbeitest?

Am besten gibst du deinem Baby während deines Arbeitstags möglichst frische Muttermilch. Am einfachsten gelingt das mit der Muttermilch vom Vortag: Für die Mahlzeit am Dienstag nimmst du die Milch, die du am Montag abgepumpt hast, die vom Dienstag für Mittwoch und so weiter. Bedenke, dass gut gekühlte Muttermilch im Kühlschrank bis zu 72 Stunden hält (mehr dazu in Aufbewahrung von abgepumpter Muttermilch), sodass du die Milch vom Freitag am Montag verwenden kannst.

Darf man frische Muttermilch mit gekühlter mischen?

Du kannst frische Muttermilch problemlos mit gekühlter Milch mischen. Wichtig ist nur, dass beide die gleiche Temperatur haben. Mische deshalb Muttermilch aus dem Kühlschrank besser nicht direkt mit frisch abgepumpter Milch, so vermeidest du, dass sich Bakterien vermehren. Warte lieber eine Stunde, oder je nach abgepumpter Menge auch kürzer, und mische sie dann.

Solltest du dein Baby auf die Rückkehr in den Job vorbereiten?

Am besten bereitest du dich rechtzeitig auf die Rückkehr in den Job mit Stillen vor, mindestens 15 Tage vorher. So stellst du sicher, dass dein Baby die Flasche gut annimmt, und vermeidest großen Stress, denn es kann passieren, dass dein Baby die Flasche nicht nimmt, und das ist schwer. Außerdem gewöhnst du dich an die Milchpumpe und die Abpumpzeiten und daran, wie du die Muttermilch für die Arbeit sammelst.

Denn jede von uns kennt eine Mama, deren Baby die Flasche nicht genommen hat, und das ist hart, vor allem bei einem Arbeitstag von 12 Stunden, wie bei Pflegekräften im Krankenhaus, wenn du weißt, dass dein Baby nichts trinkt, bis du kommst. Vorbeugen ist also besser, als es durchmachen zu müssen.

Wie führst du die Flasche vor der Rückkehr in den Job ein?

Das Erste und Wichtigste: Verzichte auf Standardflaschen und verwende eine maßgefertigte Happymami-Flasche. Denn bei einer Standardflasche unterscheidet sich der Sauger von deiner Brust, und das Risiko, dass dein Baby die Flasche nicht annimmt, ist sehr hoch. Außerdem kann eine Standardflasche dazu führen, dass du das Stillen verlierst.

Die zweite Empfehlung, die dir hilft, dass dein Baby die Flasche annimmt, ohne dass euer Stillen darunter leidet: Halte dich bei den ersten Mahlzeiten an die Anleitung, die du mit deiner Happymami-Flasche bekommst. So erzielst du das beste Ergebnis.

Stillen und Rückkehr in den Job

Fazit: Stillen und Rückkehr in den Job

Stillen und Rückkehr in den Job ist ein umstrittenes Thema, aber wie wir dir immer sagen: Jeder Fall ist anders, und du solltest diese Informationen an eure ganz persönliche Situation anpassen.

Wichtig ist, dass sich die Gesellschaft der Vereinbarkeit von Familie und Beruf immer bewusster wird und wir immer mehr für das Stillen erreichen. Wir arbeiten auf jeden Fall weiter daran, dir immer das Beste zu bieten.

Unsere Flasche: für deine Rückkehr in den Job

Dieser Ratgeber wird von Happymami veröffentlicht, und in diesem Abschnitt geht es um unser Produkt. Hier siehst du, wie wir arbeiten.

Unsere Happymami-Flasche hat einen Sauger, der nach der Form deiner Brust gestaltet wird. Sie ist für Mamas gedacht, die stillen und möchten, dass ihr Baby auch die Flasche nimmt, zum Beispiel mit deiner abgepumpten Milch, während du arbeitest. Dazu bekommst du die Anleitung unserer Hebammen für die ersten Mahlzeiten, und Clara, unsere virtuelle Hebamme, hilft dir rund um die Uhr.

In der Happymami-Studie mit 1.680 Müttern, vorgestellt auf dem Kongress der IHAN España 2024 und veröffentlicht in Matronas Hoy (Fernández Pareja et al., 2024), nahmen 94,3 % der Babys die Flasche an, und 97,4 % der Mütter stillten weiter.

Quellen

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