Direkt zum Inhalt

📦 Kostenloser Versand ab 49 €

Blogbeitrag: Mischfütterung richtig beginnen

Mischfütterung: so fängst du an und kombinierst Stillen und Flasche

Manuel Fernández

Es gibt so viele Arten zu stillen wie Mütter. Wenn du Mischfütterung willst, fassen die Hebammen von Happymami hier zusammen, wie du von der Brust zur Flasche wechselst.

Die beste Nahrung ist das Stillen. Oft braucht oder will eine Mutter Stillen und Flasche zusammen. Mischfütterung geht mit abgepumpter Muttermilch oder mit Säuglingsnahrung. Damit dein Stillen bleibt, meidest du generische Flaschen und nimmst eine Happymami für die Mischfütterung.

So hört dein Körper nicht auf, Milch zu bilden, und dein Baby verwechselt Sauger und Brustwarze nicht. Mehr in der Still-Anleitung.

Mischfütterung von Anfang an

Schon in der Schwangerschaft bereitet sich dein Körper vor. Nach der Geburt setzt das Anlegen den Stillmotor in Gang. Der stärkste Reiz ist das Saugen, vom Baby oder von der Pumpe. Das zählt, wenn das Baby im Inkubator liegt und ihr getrennt seid. Je mehr an der Brust gesaugt wird, desto mehr Milch.

Gestalte deine Flasche

Zwei Seiten

Dein Stillen steht auf dir und auf deinem Baby. Keiner von beiden soll sich verwechseln, sonst geht die Milch verloren.

Verwechslung von Sauger und Brustwarze

Ein Sauger, der nicht zu deiner Brust passt, bringt dein Baby durcheinander, und es kann die Brust ablehnen. Deshalb eine Happymami nach Maß, wenn du Brust und Flasche mischst.

Wie du die Verwechslung vermeidest

Es gibt andere Wege: Finger und Spritze, Löffel oder ein Stillhilfesystem. Nimmst du eine Flasche, nimm die, die deiner Brust am nächsten kommt. Das ist eine Happymami nach Maß.

Warum die Nähe zur Brust zählt

Ein Neugeborenes hat frühe Reflexe. Zwei zählen hier. Der Suchreflex: ein Reiz um den Mund, und es dreht den Mund dorthin. Der Saugreflex: berührt etwas den Gaumen, saugt es.

Eine Brustwarze, einen Schnuller oder die Brust kennt es noch nicht. Es lernt, wie stark der Gaumen gereizt wird. Hat die Brust zum Beispiel viel Volumen und eine kurze Brustwarze, lernt es über die Tage, den Mund weit zu öffnen, wenn die Brust die Mundwinkel berührt. Es lernt auch, wie der Gaumen gereizt wird, und stillt damit gut. Jede Brust kann stillen. Das Baby braucht Tage oder Wochen, um sie zu lernen.

Mischfütterung mit Säuglingsnahrung

Neben dem Baby darf sich auch dein Körper nicht verwechseln. Dein Baby braucht mit der Zeit mehr. Die Brust muss mitziehen. Halt die Reize, mit dem Baby oder mit der Pumpe. So bleibt die Milch, auch wenn du mischst.

Die Milchmenge halten

Nach Geburt oder Kaiserschnitt, und vor allem nach Hautkontakt und dem ersten Anlegen, merkt dein Körper: da ist ein Baby, und startet die Milch.

Die ersten Tage heißen: es gibt ein Baby, das Stillen beginnt. Mit den Mahlzeiten, oder mit der Pumpe, wenn das Baby im Inkubator liegt, kommt die Milch. Jede Mutter zu ihrer Zeit, wenn der Reiz stimmt.

Der Milcheinschuss heißt: der Körper gibt alles, im Beispiel vielleicht 3 Liter, und die Brust ist sehr voll. Dann legst du an. Von diesen 3 Litern trinkt dein Baby im Beispiel vielleicht einen halben. Der Körper merkt: es ist ein Baby, nicht vier, und passt die Menge an. Dafür ist er gemacht.

Wie du mischst

Die ersten zehn Tage nur Brust. In diesen Tagen verstehen Baby und Körper, dass der Stillmotor anläuft.

Ab Tag zehn eine Flasche am Tag, am besten mit deiner Milch, damit die Brust weiter das bildet, was dein Baby trinkt. Nachts kann das passen: manche Babys schlafen danach 2 bis 3 Stunden mehr. So bis Tag zwanzig.

Ab Tag zwanzig eine zweite Flasche, die nächtliche und eine am Nachmittag oder Abend. Der Zeitpunkt zählt weniger als der Reiz an der Brust. Die Flasche bleibt eine Happymami nach Maß.

Ab einem Monat darfst du die Flaschen freier setzen. Die Brust hat Vorrang, wo du kannst. Die Flasche für die Mahlzeiten, die du brauchst oder willst.

Brauchst du eine Ergänzung, zuerst die Brust, bis sie leer ist, dann die Menge, die die Kinderärztin vorgibt. Mit deiner Milch ist es stimmig. Säuglingsnahrung ist auch in Ordnung, wenn du dich dafür entscheidest.

Mit zwei Monaten

Mit dem Wachstum braucht eine Mahlzeit mehr Milch. Gibt es nach der Brust noch 30 ml Nahrung, pumpe bis mindestens zum zweiten Monat dieselbe Menge ab. So bildet dein Körper, was dein Baby braucht, auch bei Mischfütterung.

Dieses Abpumpen bis zum dritten Monat zu halten, trägt eine passende Mischfütterung. Die Angabe passt ihr an euren Fall an.

Ist es eine Ergänzung, setzt die Kinderärztin die Menge. Sonst orientieren diese Mengen. Mehr dazu bei den Mengen und in der Pflege des Neugeborenen.

  • 2 Tage: 19 bis 20 ml
  • 3 Tage: 30 bis 40 ml
  • 4 bis 5 Tage: 50 ml
  • 6 bis 7 Tage: 60 bis 70 ml
  • 8 Tage: 70 ml
  • 9 bis 15 Tage: 80 bis 90 ml
  • 15 Tage bis 1 Monat: 110 bis 120 ml
  • 2 Monate: 120 bis 150 ml
  • 3 Monate: 150 bis 180 ml
  • 4 Monate: 180 bis 210 ml
  • 5 Monate: 210 ml
  • Ab 6 Monaten: 210 bis 250 ml

Ein Tagesplan, nur zur Orientierung

Jedes Baby ist anders und braucht je nach Alter, Wachstum und Hunger mehr oder weniger Mahlzeiten.

  • Morgen, 7 bis 8 Uhr: Brust.
  • Vormittag, 10 bis 11 Uhr: Flasche.
  • Mittag, 13 bis 14 Uhr: Brust, damit die Milch weiterkommt.
  • Nachmittag, 16 bis 17 Uhr: Flasche.
  • Abend, 19 bis 20 Uhr: Brust vor dem Schlafen.
  • Nacht, 2 bis 3 Uhr: Brust oder Flasche, wenn der Hunger da ist.

Zwei Arten, die Flasche zu geben

Als Ergänzung: zuerst die Brust, bis sie leer ist, dann die Happymami. Oder ganze Flaschenmahlzeiten, zum Beispiel wenn du zur Arbeit gehst und der andere Elternteil zu Hause die Flasche gibt.

Das Risiko

Das Hauptrisiko ist, das Stillen zu verlieren, wenn sich Körper oder Baby verwechseln. Der Körper braucht weiter Reiz, damit er bildet, was dein Baby trinkt. Die Flasche nach Maß beugt der Verwechslung vor.

Häufige Fragen

Wie gibst du Mischfütterung?

  • Zuerst die Brust, damit die Milch kommt.
  • Danach die Flasche als Ergänzung.
  • Ein fester Rhythmus, der den Hungersignalen folgt.

Wie kombinierst du Brust und Flasche?

  • Abwechseln: erst Brust, dann Flasche, oder umgekehrt, je nach Bedarf.
  • Wenn es geht, Muttermilch in der Flasche.
  • Eine Flasche, deren Fluss der Brustwarze nahekommt.

Wie fängst du an?

  • Schrittweise, wenn das Stillen steht, in der Regel nach den ersten Wochen.
  • Die Flasche zu festen Zeiten, etwa nachmittags oder nachts.
  • Schau, ob dein Baby die Flasche annimmt, und pass den Weg an.

Zum Schluss

Mischfütterung heißt: weder deinen Körper noch dein Baby verwechseln. Die ersten Wochen zählen. Diese Angaben sind ein Ideal, und ihr passt sie an euren Fall an. Die Flasche nach Maß beugt der Verwechslung vor, und der Reiz an der Brust bleibt. Es ist eine Lernzeit, danach wird es leichter.

Gestalte deine Flasche

Literatur

  1. Comité de Lactancia Materna y Comité de Nutrición de la AEP. Alimentación del recién nacido sano. aeped.es.
  2. Fabm AKMI. Initiation of breastfeeding. UpToDate. 2022. uptodate.com
Zurück zum Blog